Atmet die Person noch?
Knien Sie sich an die Seite. Beobachten Sie 10 Sekunden lang, ob sich der Brustkorb hebt und senkt.
Bereit machen.
Sie können das. Atmen Sie selbst tief ein. Dann gehen Sie diese drei Schritte:
Person flach auf den Rücken legen. Harter Untergrund — wenn sie im Bett liegt: auf den Boden legen.
Beide Hände übereinander auf die Mitte des Brustkorbs. Arme strecken — drücken mit dem Körpergewicht.
Fest drücken — etwa 5 cm tief. Im Takt, bis der Rettungsdienst kommt.
Wichtig bei älteren Menschen: Sie hören manchmal ein Knacken der Rippen — das ist normal, besonders bei Osteoporose. Weiter drücken. Eine gebrochene Rippe verhindert die Reanimation nicht, aber unterbrochene Reanimation schon.
Wenn jemand bei Ihnen ist: Wechseln Sie sich alle 2 Minuten ab. So bleibt der Druck kraftvoll bis die Rettung übernimmt.
Was, wenn eine Patientenverfügung „keine Reanimation" vorliegt?
Wenn Sie sicher wissen, dass eine gültige Patientenverfügung mit dem Wunsch „keine Reanimation" vorliegt, sind Sie nicht verpflichtet, Wiederbelebung durchzuführen. Rufen Sie trotzdem 112 an — der Rettungsdienst prüft die Verfügung vor Ort und begleitet die Situation weiter. Wenn Sie unsicher sind: mit Wiederbelebung anfangen, der Rettungsdienst klärt danach.
Drücken im Takt.
110 Mal pro Minute · etwa 5 cm tief
Weiter drücken bis der Rettungsdienst übernimmt oder die Person wieder atmet. Sie machen das gut.